Wie alles begann

Schrage's mobiler Rohrkettenförderer (Vorführanlage aus dem Jahre 1988)

Am Anfang stand eine Frage: Wie kommt denn nun das Schüttgut am besten von A nach B? Zu dieser Zeit, Ende der siebziger Jahre, hatte der spätere Firmengründer Remmer Schrage schon jede Menge Erfahrung mit anderen Fördertechniken gesammelt, von der Förderschnecke bis zum Becherwerk. Aber nun stiegen auch die Ansprüche der Kunden: Geht das nicht besser? Flexibler, staubdicht oder energie-effizient? So begann Remmer Schrage, mit einem Rohr als Gehäuse und runden Scheiben zu experimentieren, die per Seil oder Kette gezogen wurden. Und weil die Kette sich als ziemlich praktisch erwies, gab sie dem Ganzen ihren Namen: Rohrkettenförderer. Die Vorteile waren so groß wie die Nachfrage, und Remmer Schrage gründete am 31.07.1987 schließlich die Schrage Rohrkettensystem GmbH. Erste Prospekte wurden gedruckt, ein Prototyp gebaut und auf ein Fahrgestell montiert, um Interessenten persönlich per Förder-Vorführung zu überzeugen. Dafür fuhr Remmer Schrage nun vom heimischen Friedeburg in Ostfriesland quer durch das Land und erntete mit der mobilen Vorführanlage erst Staunen, dann aber vor allem Aufträge. Denn die Rohrkettenförderer eigneten sich für erstaunlich viele Branchen und finden sich heute natürlich nicht nur in Ostfriesland, sondern in der ganzen Welt. Aus der fahrbaren Vorführanlage (die man in Friedeburg übrigens noch besichtigen kann) ist heute ein ganzes Technikum geworden. Mehr als 2.300 Anlagen hat Schrage seit 1987 gebaut und die Rohrkettenförderung kontinuierlich perfektioniert. Heute leiten die Söhne Ralf und Frank Schrage das Unternehmen, die genau wie ihr Vater mit Leidenschaft bei der Sache sind. Zum Beispiel, wenn neue oder ungewöhnliche Schüttgutproben eintreffen und die Konstrukteure vor neue Herausforderungen stellen. Aber nicht umsonst heißt es bei Schrage:
„Wir fördern Lösungen” – und das wird auch in Zukunft so bleiben.