Becherwerk

Becherwerke (auch Elevatoren genannt) sind Stetigförderer zur vertikalen Förderung
von Schüttgütern aller Art.

 

Ein Becherwerk hat eine obere Station (mit Antriebsachse, Motor und Getriebe) und
eine untere Umkehrstation. Die stählernen Aufzugsschächte für die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen zwischen den Umlenkstationen nennt man „Becherwerksschlote“
oder „Schächte“.

 

An einem umlaufenden Zugmittel, einer Gelenkkette (Kettenbecherwerk) oder einem
Gurt (Gurtbecherwerk) sind V-förmige Behälter aus Stahl oder Kunststoff befestigt.
Diese werden über Rutschen bzw. Schurren kontinuierlich mit Material beladen,
welches aufwärts gefördert und hinter der oberen Umkehrstation auf eine Entlade-
Rutsche abgekippt wird.

 

Becherwerke erfordern je nach Baubreite, Fassungsvermögen der Behälter und je
nach Förderhöhe eine recht hohe Antriebsleistung. Aufgrund der Eigengewichte von
Bechern und Ketten sind die Förderhöhen begrenzt. Selten wird mehr als 120
Meter aufwärts gefördert.

 

Sehen Sie auch: Vergleich von Becherwerk und Rohrkettenförderer