Fördermittel

Der Ausdruck Fördermittel ist ein Oberbegriff für die Gesamtheit von mechanischen Hilfen
im innerbetrieblichen Transport.

 

Fördermittel werden unterteilt in Hebezeuge (Krane, Flaschenzüge, Hebebühnen, usw.), Stetigförderer (Rohrkettenförderer, Bandförderer, Schneckenförderer, Kettenförderer, Becherwerke, usw.) und Flurfördermittel (Hubwagen, Gabelstapler, usw.).

 

Des Weiteren können Fördermittel in Abhängigkeit des Förderprinzips in Stetigförderer
und Unstetigförderer oder in Abhängigkeit ihres Einsatzortes in Flurfördermittel und flurfreie Fördermittel gegliedert werden.

 

Im Rahmen der Planung von Transportsystemen gilt es, für eine Förderaufgabe das jeweils anforderungsgerechte Fördermittel auszuwählen und dieses möglichst optimal einzusetzen. Dabei sind Kenndaten des Fördervorganges (Fördermenge, benötigte Flexibilität, Automatisierungsgrad, etc.) zu berücksichtigen. Das Fördergut und seine Eigenschaften (Zusammensetzung, Art und Beschaffenheit, Gewicht, etc.) spielen eine weitere wichtige Rolle. Außerdem sind die Umgebungsbedingungen zu beachten. Dies sind zum einen mögliche bestehende Strukturen (Integration, Förderstrecke, der zur Verfügung stehende Platz, Energieversorgung etc.) und zum anderen Umwelteinflüsse (Freiluftanwendung, Emissionen, Lärmschutz etc.). Dazu sind gesetzlich Verordnungen und Regelungen zu beachten, so sind z.B. im Lebensmittelbereich die Anforderungen an die Hygiene sehr hoch oder in einem Gefahrgutlager besondere Brandschutz-
bestimmungen zu beachten.