Fördertechnik aus Friedeburg seit 1987

Als Remmer Schrage vor vielen Jahren seinen ersten Rohrkettenförderer konstruierte, war der Grundstein für die Erfolgsgeschichte von Schrage Conveying Systems gelegt. Bis heute wurden bereits mehrere Tausend Anlagen installiert. Inzwischen ist das norddeutsche Familien-unternehmen weltweit bekannt, das Fördersystem in fast allen Industriezweigen zu finden und die dritte Unternehmer-Generation schon auf dem Weg.

 

Schüttgutlösungen bereits in dritter Generation

Seit drei Jahrzehnten entwickelt und realisiert Schrage Conveying Systems Rohrkettenförderer für die unterschiedlichsten Branchen, weltweit. Gegründet von Remmer Schrage am 31.07.1987 hat das mittelständische Familienunternehmen heute bereits mehr als 60 Mitarbeiter unter der Geschäfts-führung der Söhne Ralf und Frank Schrage. Mit Daniel Schrage, dem Sohn von Ralf Schrage, ist seit diesem Jahr bereits die dritte Generation im Unternehmen. Bis heute sind in Friedeburg alle Betriebsbereiche an einem Standort vereint, und von hier aus werden alle weltweiten Projekte gesteuert. Das Prinzip der Friedeburger Fördersysteme hat sich bewährt, denn Rohrkettenförderer arbeiten im Vergleich zu anderen Förderanlagen wesentlich effizienter, sauberer und energiesparender.


Viele Jahre voller neuer Ideen und Systeme

Neben den klassischen Rohrkettenförderern als fest installierte Anlagen gibt es nun auch viele mobile Fördersysteme zum flexiblen Schüttguthandling sowie individuell zugeschnittene Spezial-Lösungen. Schrage Conveying Systems gilt in der Branche als echter „Problemlöser“, da der Pioniergeist die Ingenieure besonders bei kniffligen Aufgaben immer wieder nach der perfekten Lösung suchen lässt. Die neueste Entwicklung ist die Eigenmarke „BULKup“ (www.bulkup.de), ein platzsparendes zusammenklappbares System: Es ist per Stapler verfahrbar und in nur zwei Minuten bereit, um z. B. Schüttgut aus BigBags auf einen LKW zu verladen.


Viele Projekte brauchen viel Platz

Auch räumlich ist Schrage gewachsen: Bereits 2005 entstanden am Standort Friedeburg ein eigenes Technikum und eine Ausstellungshalle; 2006 kam das neue Verwaltungsgebäude hinzu, und im Mai 2009 startete die eigene Fertigung. Durch das stetige Wachstum und die vielen Anfragen kommen nun weitere Gebäude hinzu: Die Produktion erhält 2.100 m² mehr Fläche, um die Lagerkapazität zu erhöhen und die Lagerung der Bauteile zu optimieren. So können z. B. Rohre und Bögen für kürzere Wege und eine optimierte Arbeitszeit näher an der Säge gelagert werden, und neue Krananlagen sorgen für Arbeitserleichterung an der Säge.


Die neue Montagefreifläche eignet sich ideal, um die Stand-Alone-Anlagen, die mobilen Rohrkettenförderer und den BULKup, zu montieren. Auch der Warenauslieferungsbereich wird neu strukturiert, so dass die Ingenieure die fertigen Komplettanlagen an Ort und Stelle endabnehmen können. Sendungen lassen sich zukünftig auf dem um 2.400 m² erweiterten Hof problemlos verladen, wo auch ausreichend Platz zur Rohwarenlagerung entsteht.


In nahezu allen Branchen aktiv

Schrages Kunden kommen aus unterschiedlichsten Industriezweigen, von Zementwerken, Kraftwerken oder der Kohleindustrie bis zu Recyclingunternehmen. Vor allem in der Pharma- und Lebensmittelindustrie sind die Umsätze aufgrund des umfassenden Know-hows von Schrage gestiegen. Hier gelten besondere Reinheits- und Sicherheitsvorschriften, und der Gebäudeumbau kann nun auch zur Trennung der Edelstahl- und Normalstahlfertigung genutzt werden. Hinzu kommen neue Schweißabsauganlagen und Ende 2017 ein Schweißroboter für größere Stückzahlen.

Die bis heute bestehende Freude an neuen Lösungen, die vielen interessanten Branchen, der weltweite Einsatz und die positive Auftragslage lassen Geschäftsführung wie Mitarbeiter von Schrage Conveying Systems deshalb äußerst positiv in die Zukunft blicken.