Trogkettenförderer VS. Rohrkettenförderer

Fördertechnik im Vergleich

Schrage Anwendungen Fördertechnik im Vergleich Trogkettenförderer

Trogkettenförderer

Trogkettenförderer

  • die Einläufe sind durch die Bauform breiter gestaltbar; Vorteil bei schlecht fließenden Schüttgütern

Rohrkettenförderer

  • eine nahezu totraumfreie Konstruktion
  • bei Granulaten weniger zu Blockaden neigend; besonders bei senkrechten und schrägen Schüttgutförderern
  • weltweit können passende DIN-Rohre und DIN-Flansche vom Kunden selbst bezogen werden
  • geräuscharm durch die geringe Reibung
  • schonenderer Transport mit geringerer Kornzerstörung und weniger Verschleiß
  • geringere Betriebs- und Energiekosten
  • hat bei Heiz- und Kühlförderern einen Vorteil durch den Doppelmantel
  • einfache Reinigung bei Produktwechsel
  • flammendurchschlagsicheres und auch druckstoßfestes Fördersystem
  • 3D-Linienführung
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Trogkettenförderer

Trogkettenförderer sind Stetigförderer, bei welchen das Fördermaterial durch eine
mit Mitnehmern versehene Kette ohne Umwälzung in einem Trog transportiert wird.
Der Querschnitt des geförderten Materials ist dabei um ein Vielfaches größer als
die Mitnehmereinrichtung. Trogkettenförderern können sowohl für waagrechte
sowie senkrechte Förderung eingesetzt werden.

Das Prinzip der Schüttgutförderung beruht bei Trogkettenförderern auf den unter-
schiedlichen inneren und äußeren Reibungskräften. Ist die innere Reibung des
Schüttguts und damit auch die mitnehmende Kraft durch die Kette größer als die
äußeren Reibungskräfte zwischen Schüttgut und Trogwand, wird das Fördergut
vorwärts transportiert.

Wichtige Bauteile beim Trogkettenförderer sind die Förderkette mit den Mitnehmern
(Stege oder Bügel), der Fördertrog mit Umkehr- und Antriebsstation.

Die Vorteile von Trogkettenförderern sind die einfache und auch robuste Bauweise,
ein geringer Raumbedarf, einfache Auf- und Abgabestellen, die geschlossene
Ausführung und Explosionssicherheit.

Nachteilig sind der hohe Verschleiß und die mangelnde Restentleerung bei
vertikaler Förderung zu nennen.

Wird häufig in den Indutriebranchen eingesetzt

Engineering, Maschinen- und Anlagenbau
Minearalindustrie und Baustoffbranche
Kohleindustrie
Gummi- und Kunststoffindustrie
Energiewirtschaft
Futtermittelindustrie, Landwirtschaft
Holzindustrie
Metallindustrie
Chemie- und Pharmaindustrie
Entsorgungsindustrie, Recycling und Umwelt
Lebensmittelindustrie

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