PNEUMATISCHER FÖRDERER VS. ROHRKETTENFÖRDERER

Fördertechnik im Vergleich

Schrage Anwendungen Fördertechnik im Vergleich Pneumatische Fördertechnik

Pneumatischer Förderer im Vergleich mit Rohrkettenförderer

Pneumatische Fördertechnik

  • sehr anpassungsfähig bei längeren Strecken durch enge Gebäude
  • längere Förderstrecken sind in einer Förderanlage realisierbar

Rohrkettenförderer

  • geeignet für Kurzstrecken mit wenig Richtungswechseln
  • es ist keine Filteranlage notwendig
  • geringe Betriebs- und Energiekosten weniger Kornzerstörung
  • weniger Kornzerstörung
  • keine Blockaden im System möglich
  • das System ist bei brennbaren oder explosiven Stoffen kostengünstig durch N2-Beschleierung schützbar
  • ATEX ohne hohen Aufwand möglich
  • weniger Verschleiß
  • problemloses stoppen und anfahren, auch mit Produkt
  • beliebig viele Zugänge (Einläufe) und Abgänge (Ausläufe)
Rohrkettenförderer anfragen

Über den pneumatischen Förderer

Pneumatische Förderanlagen sind Stetigförderer für Schüttgut, bei welchen das Gut durch Druck- oder Saugluft in einem geschlossenen Rohrsystem gefördert wird. Die Streckenführung ist dabei sehr flexibel. Sowohl Druck- als auch Saugförderanlagen beruhen darauf, dass die Feststoffteilchen bei hinreichend großer Luftgeschwindigkeit von den Strömungskräften erfasst und durch die Rohrleitung mitgeführt werden.

Je nach Stoffeigenschaften von Fördergut, Strömungsmedium und Förderleitung, den Mengen beider Medien und der Geometrie der Förderstrecke können verschiedene Förderzustände unterschieden werden:

  • Dünnstromförderung (stationäre Flugförderung) bei geringem Fördergutanteil. Das Fördergut wird mit verhältnismäßig großen Luftmengen und geringen Drücken bei Luftgeschwindigkeiten befördert, die entsprechend der Fallgeschwindigkeit der Einzelteilchen ebenfalls hoch sind. Man nennt diese Förderung auch Flugförderung.
  • Dichtstromförderung (instationäre Strähnen- und Pfropfenförderung) bei mittlerem Fördergutanteil. Es werden nicht mehr Einzelpartikel umströmt und aerodynamisch gefördert, sondern es werden Kornagglomerationen in der Form von Ballen, Dünen und Pfropfen von der verdichteten Förderluft bei relativ geringen Geschwindigkeiten und höheren Drücken durch das Förderrohr geschoben.
  • Dichtstromförderung (stationäre Fließförderung) bei hoher Gutbeladung. Es sind hohe Drücke notwendig, das Material wird dennoch nur langsam gefördert. Pneumatische Förderanlagen werden hauptsächlich für körnige und pulverförmige Fördergüter eingesetzt. Das Schüttgut sollten nicht kleben und rieselfähig sein. Eine kleine Korngröße ist vorteilhaft.

Pneumatische Förderanlagen zeichnen sich durch einen einfachen Aufbau, geringe Anlagenkosten, geringen Staubbedarf und Staubfreiheit aus. Nachteile sind die sehr hohen Energiekosten, der hohe Verschleiß und die Gefahr des Verstopfens.

Wird häufig in den Indutriebranchen eingesetzt

Engineering, Maschinen- und Anlagenbau
Minearalindustrie und Baustoffbranche
Kohleindustrie
Gummi- und Kunststoffindustrie
Energiewirtschaft
Futtermittelindustrie, Landwirtschaft
Holzindustrie
Metallindustrie
Chemie- und Pharmaindustrie
Entsorgungsindustrie, Recycling und Umwelt
Lebensmittelindustrie

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